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Dienstag der etwas andere Praxistag 

Es ist Dienstag, 12:15 Uhr. Für die Klasse 8b beginnt die sechste Unterrichtsstunde heute ein wenig später als sonst. Die Mittagspause wurde zugunsten einer 90-minütigen Unterrichtseinheit nach vorn verlagert.

Als sich schließlich alle wieder im Klassenraum einfinden, begrüßt Praxisberater Herr Schneider die Schülerinnen und Schüler. Dienstage sind an der Stadtschule nämlich längst keine gewöhnlichen Schultage mehr. Seit Beginn des Schuljahres gilt: Dienstag ist Praxistag. Jede Woche besucht ein Unternehmen die Schule und gibt Einblicke in die Arbeitswelt.

Heute zu Gast: die WESOBA GmbH aus Schwarzenberg, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Christian Pfaff.

Wenn Schule plötzlich im Fernsehen landet

Berufliche Orientierung wird an der Stadtschule schon seit einigen Jahren großgeschrieben – und manchmal sogar groß gesendet. Immer wieder berichten Zeitungen über Projekte und Veranstaltungen der Schule. Ein besonderes Highlight schaffte es sogar ins Fernsehen: die eigene Schulküchenschlacht.

Dabei treten Schülerinnen und Schüler in einem Kochwettbewerb gegeneinander an, während eine prominente Jury kritisch – aber fair – über Geschmack, Kreativität und Präsentation urteilt. Man könnte sagen: eine Mischung aus Unterricht, Teamwork und einer Prise Fernsehshow.

Der Hintergrund ist jedoch ein ernster und wichtiger:

Praxisnahe Berufsorientierung hilft jungen Menschen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und am Ende der Schulzeit eine fundierte Entscheidung für ihren Berufsweg treffen zu können.

Eine Schule mit Talent – im wahrsten Sinne des Wortes

Ein wichtiger Baustein dafür ist die Talent Company, die seit 2021 an der Schule betrieben wird. Sie konnte mit Unterstützung der Strahlemann Stiftung und der Porsche Werkzeugbau GmbH eingerichtet und ausgestattet werden.

Hier treffen Schule und Wirtschaft direkt aufeinander – eine Kombination, die erstaunlich gut funktioniert.

Schulleiterin Frau Wollschläger bringt es auf den Punkt:

„Unser Engagement für eine qualitativ hochwertige Berufsorientierung wollen wir kontinuierlich ausbauen und weiterentwickeln.“

Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist das Projekt „Edu-connect-ERZ“. Die Initiative ging ursprünglich von der damaligen Firma OMERAS aus und bereichert seit Beginn des Schuljahres sowohl den Unterricht als auch die Arbeit des Praxisberaters enorm.

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Zurück ins Klassenzimmer – und zum Roboter

Doch zurück zu diesem Dienstag und der sechsten Stunde.

Die WESOBA GmbH ist Qualitätshersteller von Werkzeugen und Sondermaschinen für die Industrie – besonders im Automobilbereich. Klingt zunächst ziemlich technisch. Doch Herr Pfaff hat etwas dabei, das sofort die Aufmerksamkeit der Klasse auf sich zieht: einen kleinen Roboter.

Innerhalb weniger Minuten wird aus der Unterrichtsstunde eine Mischung aus Techniklabor und Experimentierwerkstatt. Herr Pfaff erklärt, wo Arbeitsroboter eingesetzt werden, welche Aufgaben sie übernehmen und warum sie in der modernen Industrie unverzichtbar sind.

Der spannendste Teil folgt jedoch danach:
Die Schülerinnen und Schüler dürfen selbst programmieren.

Plötzlich wird ausprobiert, diskutiert, gelacht und gelegentlich auch kurz die Nase gerümpft – meist dann, wenn der Roboter etwas ganz anderes macht als geplant. Aber genau darin liegt der Reiz: Lernen wird praktisch, greifbar und manchmal sogar ein kleines bisschen abenteuerlich.

Lernen mit Sinn

Nach 90 Minuten endet die Unterrichtseinheit. Zurück bleiben nicht nur neue Kenntnisse über Robotik und Industrieprozesse, sondern auch etwas viel Wertvolleres:

  • neue Ideen über eigene Interessen
  • ein besseres Gefühl für persönliche Fähigkeiten
  • und die Erkenntnis, dass Unterricht tatsächlich Spaß machen kann

Vor allem aber verstehen die Schülerinnen und Schüler, warum sie bestimmte Dinge lernen – und dass dieses Wissen später im echten Leben Anwendung findet.


Und nächsten Dienstag?

Natürlich wird es auch nächste Woche wieder Dienstag. Und damit wieder eine Unterrichtsstunde, in der Theorie und Praxis aufeinandertreffen und berufliche Perspektiven greifbar werden.

Übrigens: Nicht nur die Klasse 8 profitiert von diesem Projekt. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 kommen regelmäßig in den Genuss dieser praxisnahen Einblicke.

Ein großes Dankeschön

Abschließend möchten wir uns herzlich bedanken bei

  • Frau Müller von der HLE Surface Technologies GmbH (ehemals OMERAS)
  • und 
  • Frau Schäffner von der Deutschen Bank

für ihr Engagement im Projekt Edu-connect-ERZ.

Unser Dank gilt außerdem den zahlreichen Unternehmen, die sich regelmäßig auf den Weg zu uns machen, ihre Arbeit vorstellen und unseren Unterricht mit echten Einblicken aus der Praxis bereichern.

Denn manchmal braucht es nur einen
Roboter, eine gute Idee und engagierte Menschen, um aus einer gewöhnlichen Schulstunde eine Erfahrung zu machen, die vielleicht sogar den ersten Schritt in eine zukünftige Karriere markiert.

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Inbetriebnahme

Seit geraumer Zeit befindet sich auf dem vorderen Schulhof der Stadtschule ein riesiger hölzerner Kasten. Schnell kam die Frage auf, worum es sich dabei handelt. Mit einem Augenzwinkern verriet Herr Scherf, dass hier ein Pool für Lehrkräfte entstehen solle.

Nachdem das Objekt jedoch mit Erde befüllt wurde, war das Rätsel gelöst – die Stadtschule erhält ein Hochbeet!

Für die Planung dieses Blickfangs war unser Praxisberater Herr Schneider verantwortlich, der in Zusammenarbeit mit der Firma Holzbau Teubner aus Lauter und Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 zur Tat schritt und den Aufbau begleitete. Die Kinder erhielten hierbei viele Informationen zum Handwerk des Zimmermanns.

Nach der Fertigstellung des Hochbeets setzten sich die Lernenden im Rahmen der Berufsorientierung und des fächerverbindenden Unterrichts nochmals theoretisch in Form eines Projektes mit dem Thema auseinander.

Abschließend stellte sich die Frage, wie das Hochbeet genutzt werden könne. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schneider unterbreitete den Vorschlag, dass die Kinder unseres Schulclubs unterschiedliche Arten von Gemüse (Radieschen, Möhren, Kohlrabi, Zucchini uvm.) anpflanzen und sich auch um die Bewässerung kümmern könnten.

Perspektivisch gesehen sollen dann auch unterschiedliche Bodendecker, Rankpflanzen und Zierstauden für ein farbenfrohes Erscheinungsbild sorgen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement, um unseren Schulhof zu verschönern!

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Berufsorientierung

Für eine umfassende, zielorientierte und individuelle Berufswegeplanung gibt es an unserer Schule folgende Ansprechpartner:

Praxisberater in Trägerschaft des CJD Sachsen/ Thüringen

Herr Schneider

Tel: 01511 4194108

Mail: danny.schneider@cjd.de

Berufsberaterin der Agentur für Arbeit

Straße der Einheit 57
08340 Schwarzenberg

Frau Grundig

Tel: 03771 501231

Mail: Annaberg-Buchholz.151-U25@arbeitsagentur.de

oder

Mail: Heike.Grundig@arbeitsagentur.de

Frau Grundig ist einmal im Monat an unserer Schule. 

Außerdem arbeiten wir mit vielen regionalen und überregionalen Wirtschaftspartnern und Verbänden zusammen.

wichtige Termine 

deiner Berufsberatung in der Schule

Schuljahr 2025/ 26


Schulsprechstunden deiner Berufsberaterin im Raum 1.10a

23.09.2025 

26.09.2025 

24.11.2025 

12.12.2025 

29.01.2026 

27.03.2026 

21.04.2026 

Die genauen Uhrzeiten der Schulsprechstunden, entnehmt ihr bitte dem Bildschirm in der Schule. 

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